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Nordberliner Tauchverein e.V.

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Vereinsgeschichte Teil 4

Fortsetzung von Teil 3:

So endete der 3. Teil: "Ich drohe aber jetzt schon an: Teil 4 folgt."

Beginnen will ich mit dem Info-Heft 1/1996. Wieder einmal erfolgreich im Wettkampfbereich bei den Berliner Jugendmeisterschaften, diesmal im Jahr 1995, im Flossenschwimmen, waren unsere Jugendlichen.

Der von Dago Trefflich durchgeführte Rettungsschwimmer-Kurs hat den Teilnehmern viel Spass gemacht. Von da ab hatten wir die zur Aufsicht erforderlichen Rettungsschwimmer.

Im Februar zeigte Christian Wyrwich Uw-Dias aus Malawi. Leider war ich im Urlaub, sonst hätte ich mir die Bilder nicht entgehen lassen. Aber vielleicht gibt es nach nunmehr einigen Jahren eine Wiederholung.

Von den 22 eingereichten Bildern des Fotowettbewerbs 1995 wurden 9 Bilder in drei Kategorien prämiert. Die ersten Preise gingen an Frank Schnegotzki und Christian Wyrwich. Die zweiten und dritten Preise teilten sich Gerd Friebel, Marlies Meijer-Wildner und der Chronist.

Im Heft 2/1996 gibt der Vorstand seinen Rechenschaftsbericht für 1995 zur Kenntnis. Neben dem üblichen, aber zeitaufwendigem "Kleinkram" wird auf die Highligts. Schnuppertauchen im MV-Bad, Schnuppertauchen zum 25 jährigen Jubiläum im Para-Bad, die Berliner Jugendmeisterschaften in Marzahn, die Faschingsfeier, die Vereinsmeisterschaften, das Zeltlager in Heiligensee mit Grillabend für die "Alten", die Saisonabschlußfeier und die Weihnachtsfeier (für die Kleinen und die Grossen) hingewiesen.

Als Ausblick für 1996 werden folgende Punkte genannt:
17.02. Faschingsfeier, 09.03. Jahreshauptversammlung, März Polenfahrt mit den Jugendlichen, 21.03. Tauchturm, Okerfahrt im Mai, 16.05. Fünfjahresfeier des Nordberliner Tauchverein e. V., 14.-16.06. Jugendzeltlager, 15.06. Grillen für die "Alten", 18.08. Weddinger Wasserspiele, Ende August Start zum UW - Fotowettbewerb 1996, 07.09. Jugend- und Seniorenvereinsmeisterschaften, Radtour im September, ÜL-Kurs im Oktober, 26.10. Saisonabschlussfeier, 01.12. Adventsfeier, 14.12. Weihnachtsfeier, 31.12. Sylvesterfeier.
Leider muss im Nachhinein festgestellt werden, dass viele Termine mangels Teilnehmermasse nicht statt fanden.
Positiv in Erinnerung geblieben, ist mir die Dampferfahrt am 15.05. als Fünfjahresfeier.

Auf der Jahreshauptversammlung verabschiedet sich der Vergnügungsausschuss bestehend aus Frank und Carola Schnegotzki, Bernd und Gudrun Dankschat und Axel Zinke. Wobei Letzerer, wie wir alle wissen, ja weiter gemacht hat.

Das Vereinsleben spielte sich in den Hallen, bei den Trainingszeiten, im Freiwasser an den verschiedensten Seen und nach dem Hallentraining im Ribbek-Haus ab.

Kommen wir nun zum Heft 1/1997. Aufmacher ist der Tätigkeitsbericht vom 1. u. 2. Vorsitzenden.

Danach lesen wir einiges über den ÜL-Kurs (12.10.-08.12.1996). Bestanden hatten: Achim, Andy, Christian, Ingo und Micha.

Vom UW-Rugby gibt es zu vermelden, dass eine zusätzliche Trainingszeit freitags im MV-Bad ergattert werden konnte.

Die Jugendabteilung hat sich inzwischen ein Masskottchen, einen Otter, zugelegt. Thomas Brüß, als Jugendwart, Nina Zinke und Mario Raspe, als Jugendsprecher, sorgen für "Aktion" in der Jugendabteilung.

Ein weiterer Bericht befasst sich mit "Apnoetauchen". Zu diesem Zeitpunkt, Anfang 1997 war die sich neu entwickelnde Sportart allein schon vom Begriff her ein Fremdwort. Sven und Torty füllten mit Ihrem Bericht vom 1. Championat du Monde de Plongee en Apnee - AIDA, im Oktober 1996 in Nizza, doch sehr erfolgreich unsere Apnoe-Bildungskrater mit entsprechendem Wissen auf.

Nach wie vor aktuell, sei der Auszug aus "Der Sport" uns allen noch einmal zur Kenntnis aufgeschrieben. Vielleicht erkennt sich der eine oder andere von uns doch in dem einem oder anderen Gebot wieder und gelobt im Stillen Besserung. Hier nun der leicht modifizierte Text:

Wie tötet man einen Verein?
10 Gebote für notorische Miesmacher in Vereinen und Instanzen.

  1. Gebot
    Bleibe grundsätzlich jeder Versammlung fern. Lässt sich Dein Erscheinen aber wirklich nicht vermeiden, dann komme zu spät.

  2. Gebot
    Wenn Du schon zu einer Versammlung gehst, dann finde (oder erfinde) Fehler in der Arbeit der Vorstandsmitglieder.

  3. Gebot
    Lasse dich nie für ein Amt oder einen Ausschuss benennen oder wählen. Es ist viel leichter zu kritisieren als irgend etwas selber zu tun. Sei jedoch stets beleidigt, wenn Du für ein Amt nicht benannt wirst.

  4. Gebot
    Wenn Dich der Vorsitzende bittet, Deine Meinung zu einer wichtigen Angelegenheit zu äussern, dann sage ihm, dass Du dazu nichts zu sagen hast. Später erzähle jedem, was eigentlich hätte getan werden müssen.

  5. Gebot
    Mache nichts selbst. Wenn andere Mitglieder Gemeinschaftsarbeiten verrichten, dann grolle und erkläre öffentlich, dass der Verein von einer Clique, die ja sowieso macht, was sie will, beherrscht wird.

  6. Gebot
    Höre grundsätzlich nicht zu und sage später, das Dir niemand etwas gesagt hat. Führe laut und deutlich Deine mit der Sache nicht zu tun habenden Privatgespräche.

  7. Gebot
    Stimme für alles und tue das Gegenteil.

  8. Gebot
    Stimme mit allem überein, was während einer Versammlung gesagt wird und erkläre Dich nach dem Schlusswort damit nicht einverstanden.

  9. Gebot
    Beanspruche alle Annehmlichkeiten, die Du durch die Vereinsmitgliedschaft erlangen kannst, doch trage selbst dazu nicht bei.

  10. Gebot
    Wenn Du gebeten wirst, Deinen Beitrag zu entrichten, dann empöre Dich über eine solche Frechheit..

(Wenn Ihr diese 10 Gebote konsequent beherzigt, könnt Ihr gewiss sein, daß die derzeit noch aktiven Funktionsträger frustriert das Handtuch werfen und das Vereinsleben ein Begräbnis erster Klasse erhält.)

Hoffend, dass vorgesagtes nicht eintrifft, sowie auf Einsicht und damit auf eine Zukunft des Nordberliner Tauchverein e. V. hoffend, schließe ich diese Fortsetzung und melde mich demnächst mit dem Bericht Nummer 5 wieder.

Euer Uralt-TL
Horst


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Zuletzt bearbeitet: 04.01.2006